​Sicherungsauswahl: Kernschritte und wichtige Überlegungen

2026-04-17 - Hinterlassen Sie mir eine Nachricht

Sicherungen gelten in elektrischen Systemen weithin als letzte Verteidigungslinie gegen Überstromfehler – ihre richtige Auswahl bestimmt direkt die Fehlerunterbrechungsfähigkeit und die Sicherheitsmargen der Geräte. Eine falsche Auswahl führt nicht nur zu häufigen Stromausfällen der Geräte, sondern kann auch schwere Unfälle wie Brände und Explosionen verursachen. Angesichts zahlreicher komplexer Parameter wie Nennspannung, Stromkennlinien, Ausschaltvermögen und Temperaturreduzierung wissen viele Ingenieure und Beschaffungsmitarbeiter jedoch oft nicht, wo sie anfangen sollen. Als professioneller Lieferant von SchaltungsschutzkomponentenGalaxy Fuseist seit vielen Jahren intensiv im Bereich Sicherungen und Stromverteilungsschutz tätig und bietet eine vollständige Palette von Sicherungsprodukten an, darunter langsam löschende gL/gG-Typen, flinke Typen und DC-spezifische Typen, die Kunden dabei helfen, einen sicheren, präzisen und zuverlässigen Überlast- und Kurzschlussschutz zu erreichen. Dieser Artikel kombiniert internationale Auswahlstandards mit praktischer Erfahrung und beschreibt systematisch die Kernschritte und Schlüsselüberlegungen bei der Sicherungsauswahl. Er unterstützt Sie dabei, die richtigen Entscheidungen anhand von Dimensionen wie Spannung, Strom, Kennlinien und Ausschaltvermögen zu treffen, und bietet einen klaren, umsetzbaren Auswahlleitfaden.

Fuse Selection


1. Bestimmen Sie die Nennspannung:

Die Nennspannung der Sicherung muss gleich oder größer als die maximale Betriebsspannung des geschützten Stromkreises (einschließlich möglicher transienter Überspannungen) sein. Bei Gleichstromkreisen ist besondere Aufmerksamkeit bei der Auswahl von Sicherungen erforderlich, die speziell für Gleichstrom ausgelegt sind, da die Unterbrechung eines Gleichstromlichtbogens viel schwieriger ist als die Unterbrechung eines Wechselstromlichtbogens.

2. Bestimmen Sie die aktuelle Bewertung (am kritischsten und komplexesten)

Normaler Betriebsstrom:

Messen oder berechnen Sie den vom Stromkreis unter normalen Betriebsbedingungen aufgenommenen Dauerstrom genau. Der Nennstrom der Sicherung muss größer sein als der normale Betriebsstrom des Stromkreises und muss kleiner sein als die sichere Strombelastbarkeit des geschützten Leiters oder der geschützten Komponenten.

3. Wichtige Überlegungen zur Auswahl des Nennstroms

(1) Sicherungskennlinie

Konsultieren Sie die Zeit-Strom-Kennlinie des Herstellers.

Stellen Sie sicher, dass die Sicherung bei normalem Betriebsstrom nicht auslöst (d. h. die Betriebszeit der Sicherung ist länger als der normale Betriebsstrom).

Bei schutzbedürftigen Überlast- oder Kurzschlussströmen muss die Sicherung innerhalb einer ausreichend kurzen Zeit sicher auslösen (d. h. die Kurve liegt links vom Überlast-/Kurzschlusspunkt).


(2) Überlastschutz

Bei Geräten mit Einschaltstrom während des Anlaufs, wie z. B. Motoren und Transformatoren, muss die Sicherung dem Anlaufstrom (Stoßstrom) standhalten, ohne innerhalb der zulässigen Anlaufzeit auszulösen (wählen Sie eine Sicherung mit ausreichendem I²t-Wert).

Gleichzeitig sollte die Sicherung bei Auftreten einer Überlastung (z. B. 1,5- bis 6-facher Nennstrom) innerhalb der zulässigen Überlastzeit des Geräts auslösen. Wählen Sie langsam löschende oder zeitverzögerte Sicherungen (z. B. gL/gG, Typ T).


(3) Kurzschlussschutz

Die Sicherung muss sehr große Kurzschlussströme innerhalb kürzester Zeit (typischerweise Millisekunden) unterbrechen, um Geräteschäden und Brände zu verhindern. Eine ausreichende Schaltleistung ist erforderlich (siehe nächster Abschnitt).


(4) Temperaturreduzierung

Der Nennstrom einer Sicherung nimmt bei hohen Umgebungstemperaturen ab. Sehen Sie sich das Datenblatt an und führen Sie Reduzierungsberechnungen basierend auf der maximalen tatsächlichen Installationsumgebungstemperatur durch. Beispielsweise kann es bei einer Umgebungstemperatur von 55 °C erforderlich sein, eine Sicherung mit einem Nennstrom auszuwählen, der 50 % oder mehr über dem normalen Betriebsstrom liegt. Vermeiden Sie die Installation von Sicherungen in geschlossenen Hochtemperaturräumen oder in der Nähe wärmeerzeugender Komponenten.


(5) Stoßströme und Alterung

Häufige Anlaufimpulse oder andauernde leichte Überlastungen können die Alterung der Sicherung beschleunigen und dazu führen, dass diese auch bei normalem Betriebsstrom durchbrennt. Bewerten Sie die aktuellen Schwankungen im realen Betrieb.


4. Bestimmen Sie die Ausschaltkapazität (Unterbrechungsleistung)

Das Nennausschaltvermögen der Sicherung muss größer oder gleich dem maximal zu erwartenden Fehlerstrom sein, der im geschützten Stromkreis auftreten kann (typischerweise der Kurzschlussstrom am Installationsort). Für Endstromkreise oder Haushaltsstromkreise kann eine Abschaltleistung von mehreren Tausend Ampere (z. B. 6 kA) erforderlich sein. Bei industriellen Hauptverteilern, die sich in der Nähe großer Transformatoren befinden, muss die Abschaltleistung möglicherweise mehrere zehn oder sogar hunderte Kiloampere betragen (z. B. 50 kA, 100 kA oder mehr). Die Auswahl einer Sicherung mit unzureichender Ausschaltleistung kann dazu führen, dass die Sicherung reißt oder den Lichtbogen beim Unterbrechen eines großen Fehlerstroms nicht zuverlässig löscht, was zu schweren Unfällen führt.


Kritische Sicherheitswarnungen

Keine Auswechslungen:

Verwenden Sie niemals eine Sicherung mit einem höheren Nennstrom als angegeben und ersetzen Sie eine Sicherung niemals durch einen Draht (Kupfer oder Eisen). Dies stellt eine ernsthafte Brandgefahr dar.

Achtung bei DC:

Verwenden Sie in Gleichstromsystemen immer Sicherungen, die deutlich mit der Nennspannung für Gleichstrom gekennzeichnet sind und über eine ausreichende Nennspannung verfügen. AC-Sicherungen unterbrechen DC-Fehlerströme möglicherweise nicht sicher.

Gefahr unzureichender Schaltleistung:

Eine Sicherung mit unzureichender Ausschaltleistung kann beim Unterbrechen eines großen Kurzschlussstroms explodieren, einen Lichtbogen erzeugen und herumfliegende Trümmer verursachen – äußerst gefährlich.

Ersetzungsregel:

Nachdem eine Sicherung durchgebrannt ist, ermitteln und beseitigen Sie immer die Fehlerursache und ersetzen Sie sie dann durch eine Sicherung desselben Typs und derselben Nennleistung.


Die Auswahl einer Sicherung ist keineswegs so einfach wie „Wählen Sie einfach eine größere Nennleistung“ – sie erfordert eine umfassende Berücksichtigung mehrerer Variablen wie Spannung, Strom, Umgebungstemperatur, Einschaltstrom und Kurzschlussenergie. Eine falsche Auswahl kann dazu führen, dass die Schutzeinrichtung unwirksam wird oder sogar zu einem Unfall führt. Galaxy Fuse bietet ein umfassendes Sortiment anSicherungsproduktevon 1A bis 2000A, deckt AC 250V/500V/690V und DC 150V/500V/1000V ab, einschließlich gG/gL-Allzwecksicherungen, aM-Motorschutzsicherungen, flinke Halbleiterschutzsicherungen und PV-/Energiespeicher-DC-spezifische Sicherungen. Wir bieten auch vollständige Zeit-Strom-Kurven und Unterstützung bei der I²t-Auswahldaten. Unser technisches Team kann Sie mit ausführlichen Auswahldiensten wie Leistungsminderungsberechnungen, Überprüfung der Ausschaltkapazität und Bewertung der Alterungsdauer unterstützen.


Sicherungen für ein Projekt auswählen? Sie sind sich immer noch unsicher, was den DC-Schutz oder Szenarien mit hohem Kurzschlussstrom angeht?

Fühlen Sie sich freiKontaktDieGalaxy Fuse-Teamjederzeit, oder hinterlassen Sie unten eine Nachricht. Teilen Sie uns einfach Ihre Betriebsspannung, Ihren normalen Laststrom, Ihren Einschaltspitzenstrom und Ihre Umgebungstemperatur mit und wir empfehlen Ihnen das sicherste und wirtschaftlichste Sicherungsmodell.


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